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Sendepause

Die letzten Tage habe ich nicht gebloggt, weil mir entweder die Zeit oder die Motivation gefehlt hat. Vielleicht wird es jetzt wieder besser, vielleicht auch nicht. Mal sehen. Soweit ich weiß habe ich eh nur eine Leserin, die wahrscheinlich weiß, dass ich sie meine und die ich ganz lieb grüßen will *knuddel* Für sie habe ich auch eine kleine Geschichte online gestellt... jedenfalls habe ich Montag Abend noch geschrieben, aber nicht fertig und deshalb nicht abgesendet... trotzdem mal hier:

Montag, 9.10.06

Ich könnte heulen. Jetzt im Moment. Hier läuft Schandmaul - Dein Anblick und ich warte auf einen Anruf von meinem Schatz. Schandmaul machen mich generell traurig, ich bin bis auf meine Ratte allein zuhaus und noch dazu mache ich mir derzeit über alles und jeden Sorgen, vor allem um meinen Schatz. Warum ruft er nicht an? Ich weiß, er ist mit seiner Mutter zu IKEA, aber so lange? Es ist schon acht. In meinem Kopf spielen sich Filme ab. Vielleicht hatten sie einen Autounfall. Vielleicht sehe ich ihn nie wieder. Und selbst wenn er jetzt gleich anruft. Wer garantiert mir, dass nicht morgen, übermorgen oder wann auch immer etwas mit ihm passiert? Ich habe Angst, dass wir uns nicht mehr wieder sehen. Es könnte ja auch mit mir etwas geschehen. Es ist seltsam, bis ich meinen Schatz kennen gelernt habe hatte ich absolut keine Angst vor dem Tod. Nun habe ich regelrecht Panik. Ich will ihn hier nicht allein lassen, er braucht mich. Ich will eine Zukunft mit ihm, will jede Sekunde, in der es mir möglich ist, mit ihm verbringen. Und ich will die zwei Wochen in seinen Herbstferien mit ihm verbringen. Ich bereite extra alles vor, packe jetzt schon alles, damit ich dann mehr Zeit für ihn habe, auch wenn wir umziehen. Ich habe schon so viele Sachen geplant und angefangen zu organisieren. Und wir freuen uns beide schon seit Wochen darauf. Es darf einfach nichts schief gehen.

Heute habe ich meine Schubladen am Schreibtisch soweit ausgemistet und die wichtigsten Bilder in einen Ordner sortiert. Ich habe noch vieles gefunden, das mir so wichtig ist, dass ich es kaum ausgehalten habe, allein den Gedanken es zu verlieren. Fast hätte ich die Motivation gefunden, alte Bilder fertig zu malen, dafür habe ich aber ein Chibi von meinem Schatz gemalt. Mit Eisregen-Shirt und Bass. Mit viel Phantasie kann man erkennen, dass er es sein soll, wenn man ihn kennt. Ich telefoniere jetzt übrigens mit ihm, da ich das Fenster hier eine ganze Weile habe offen stehen lassen und nicht geschrieben habe.

Gestern habe ich den ganzen Abend über geheult. Meinem Schatz ging es nicht gut, er wusste nicht warum und ich war total am Boden, weil ich ihm nicht helfen konnte. Er wusste auch nicht wie und meinte, ihm könne gerade niemand helfen. Meine Mutter hat dann das Telefon an sich genommen, weil sie mich nicht mehr ausgehalten hat und hat meinen Schatz fast fertig gemacht. Danach hat er behauptet, es läge nur an einem Bild, das er nicht so hinbekommen hatte. Manchmal habe ich das Gefühl, er verschweigt mir manches, was ihn betrifft, wenn es ihm nicht gut geht. Entweder um es zu verdrängen, um mich nicht zu belasten oder sonst was. Ich weiß es natürlich nicht, aber ich mache mir Sorgen. Er kann mit mir doch über alles reden. Mir geht es nahe, wenn etwas mit meinem Schatz ist.

Und ab da hab ich dann nicht weitergeschrieben. Gestern hatte ich es mir vorgenommen, wieder zu bloggen und keine Ahnung, warum ich es nicht getan habe. Montag Abend war für mich wieder die Hölle, ich spüre genau, dass mit meinem Schatz etwas nicht stimmt, nur er meint die ganze Zeit es wäre nichts. Vielleicht will er nur nicht mit mir darüber reden, aber ich würde ihm gerne zuhören. Im Endeffekt muss er es sowieso entscheiden. Bald wird alles besser...

Und zwar in 7 Tagen!

11.10.06 10:38
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Laura (11.10.06 14:07)
*reknuddel*

Ich finds ganz gemein, dass man nicht Wünsche/Träume usw. wahrmachen kann für andere...sonst würd ich deinen Schatz zu dir hinbeamen, sofort, auf der Stelle und ihm eine Legion Schutzengel aufbrummen, die über ihn wachen.

Aber ich weiß, was du meinst, mit der Angst vor dem Tod. Ich hab sie, seit ich meinen Führerschein habe. Als ich heute morgen einkaufen gefahren bin - mit dem Auto - war an einem Kreisverkehr auf dem Weg dorthin ein Unfall. Der Krankenwagen kam geradewegs hinter mir, ich ließ ihn vorbei. Als ich vom Einkauf zurück nochmal da vorbei musste, stand noch immer ein Rettungswagen da und Polizisten, die irgendwas gemacht haben.
Ich hab da echt nur gedacht: Was, wenn du einen Unfall verursachst? Was, wenn jemand dabei stirbt?
Oder was, wenn du dich selbst in den Tod fährst. Ich hab teilweise panische Angst, wenn ich hinterm Steuer sitze, doch dann hab ich wieder sehr viel Spaß dabei.
An das denken zu müssen, was alles passieren kann, ist schrecklich, ich finde, eine Behinderung fürs Leben.
Blöder Pessimismus.
Naiver Optimismus.
Also Realismus?
Ich weiß es leider nicht.

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